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Einlagensicherung bei ausländischen Banken

Hohe Zinsen lassen Geldanlagen im Ausland attraktiv erscheinen. Neben der Rentabilität stellt jedoch auch die Sicherheit einen wesentlichen Aspekt dar.

Das Einlagensicherungssystem

Anlagen bei ausländischen Banken sind entweder über die deutsche Einlagensicherung geschützt, insbesondere wenn es sich um Niederlassungen deutscher Finanzinstitute handelt, oder über die Einlagensicherungssysteme der entsprechenden Länder. So beträgt beispielsweise die Einlagensicherung der USA 100.000 Dollar und die der Schweiz 100.000 Franken.

Die Sicherungssysteme anderer Staaten sind häufig niedriger angesetzt als in der Bundesrepublik. Außerdem kommen ausländischen Anlegern vielmals niedrigere Garantien zu als den Staatsbürgern des jeweiligen Landes.

Die Sicherheiten sind stets in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vermerkt. Werden diese nicht automatisch übermittelt, sollten sie umgehend angefordert werden. Sind die ausländischen Banken hingegen Mitglieder des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), gewährleisten sie ihren Kunden dadurch eine hohe Garantie.

Absicherung von Geldanlagen innerhalb der EU

Finanzdienstleister der EU verfügen über eine Einlagensicherung, deren Höhe den gesetzlichen Verordnungen des Kreditwesengesetz (KWG) entspricht.

EU-Banken mit Zweigstellen in Deutschland, bei welchen die Sicherung ihres Herkunftslandes unterhalb der Grenze der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), einer Tochter des Bundesverbandes deutscher Banken, deren rechtliche Grundlage das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz ist und die der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt, angesiedelt ist, haben ein Anrecht, in das deutsche Anlagensicherungssystem mitintegriert zu werden. Folglich sind Anlagen bei Geldinstituten der EU bis zu einem Betrag von 50.000 Euro abgesichert.

Vorerst waren über die deutsche Einlagensicherung nur 20.000 Euro geschützt. Zum 1. Juli 2009 wurde im Rahmen der Finanzkrise europaweit der zehnprozentige Selbstbehalt gestrichen und die Einlagensicherung auf 50.000 Euro angehoben. Demnächst soll sie auf 100.000 Euro erhöht werden. Einige EU-Staaten haben diesen Beschluss bereits umgesetzt.

Geldanlagen bei Tochtergesellschaften ausländischer Banken mit Standort in Deutschland

Bei Töchtern ausländischer Institute, wie der ING Diba, Cortal Consors, SEB Bank und der ICICI Bank, kann von hohen Sicherheit ausgegangen werden. Diese Unternehmen gehören nicht nur der deutschen Einlagensicherung an, sondern oftmals weiteren privatrechtlichen oder genossenschaftlichen Sicherungssystemen. Dennoch ergeben sich Differenzen bezüglich der Höhe der abgesicherten Summen. So haften die schwedische SEB Bank, die lettische Parex Bank und die indische ICICI Bank für 1,5 Millionen Euro pro Anleger, während es bei der Cortal Consors 45 Millionen sind und bei der ING Diba sogar 1,23 Milliarden.

Ferner ist zu beachten, dass nicht alle in der Bundesrepublik vertretenen ausländischen Finanzinstitute zwingend im deutschen Einlagensicherungssystem integriert sind. Z. B. die Bank of Scotland, die bis zu 55.000 Euro garantiert, untersteht dem britischen Sicherungsfonds und die Credit Europe Bank mit 100.000 Euro der niederländischen Einlagensicherung.