0,50% : Tagesgeld der BOS

  • 0,50% p.a. für Einlagen bis 500.000 €
  • Zinsgutschriften erfolgen jährlich
  • Zins liegt immer über EZB-Leitzins
  • Gleicher Zins für Neu- und Bestandskunden

Mehr Info Zur Bank

1,10% : Monatliche Zinsen

  • 1,00% p.a. für Einlagen bis 50.000 €
  • Zinssatz für 6 Monate garantiert !
  • Zinsgutschriften erfolgen monatlich
  • Über 50.000 Euro 0,30% p.a. Zinsen

Mehr Info Zur Bank

0,90 % & Alles inklusive

  • 0,90% p.a. für ganze Einlagenhöhe
  • Zinsgutschriften erfolgen monatlich
  • Mit Kreditkarte & Girokonto für 0 €
  • Zahlreiche bestätigte Testsiege

Mehr Info Zur Bank

Top Zinsen p.a.

Tagesgeld aus dem Ausland bringt am meisten Rendite

10. November 2010

Wer als anlagefreudiger Verbraucher derzeit mit den Entwicklungen auf dem Markt für fest verzinste Geldanlagen umschaut, muss in der Regel ziemlich schnell feststellen, dass die Zeiten schon wesentlich besser waren als dieser Tage. Über Monate hatten Banken und andere Anbieter von Festgeld-Konten und ähnlichen Produkten zunehmend die jährlichen Zinssätze gesenkt und so dafür gesorgt, dass die Sparer immer häufiger vor dem Problem standen, nicht zu wissen, auf welchem Wege sie dafür sorgen konnten, mit ihren Ersparnissen wenigstens im überschaubarem Maße etwas zu verdienen.

So mancher Anleger hatte daher schon vor einiger Zeit die Tagesgeldkonten als Alternative erkannt. Wenigstens für Neukunden konnte dieser Bereich interessante Angebote bieten, wenn Verbraucher nur immer wieder zu einem Wechsel des Kontos bereit waren.

Maximale Summen bei Lockangeboten

Nach wie vor sind es nach Aussagen von Spezialisten wie dem Finanzdienstleister FMH mit Sitz in der Bankenmetropole die Tagesgeld-Produkte, bei denen sich Verbraucher Hoffnungen auf positive Veränderungen machen dürfen, während sich im Festgeld-Bereich weiterhin kaum etwas tut. Die Experten versäumen jedoch nicht den Hinweis darauf, dass sich manches vermeintliche Top-Angebot bei eingehender Prüfung als Lockangebot erweisen kann.

Handelt es sich bei den Verlockungen allerdings – wie aktuell bei einigen der besseren Produkte üblich – um einen vorübergehenden Garantie-Zeitraum, in dem die Sparer einen besonders hohen Jahreszins mit ihren Einlagen erzielen können, kann der Wechsel durchaus dennoch sinnvoll sein. Selbst dann, wenn die üppigen Zinssätze nur bis zu einer bestimmten maximalen Einlagensumme in Höhe von 5.000 Euro geboten werden. Denn die Mehrheit der Anleger verfügt vermutlich eh nicht über deutlich höhere Summe. Und wenn doch: Es spricht nichts dagegen, dass vielleicht der Partner, die Partnerin oder ein anderes Familienmitglied sozusagen im Auftrag ebenfalls ein Tagesgeldkonto bei einem der besten Anbieter eröffnet, um so nochmals größtmögliche Rendite kassieren zu können.

Positive Eigenschaften von Tagesgeld und Festgeld

Das interessante an den Produkten mit Zins-Garantie besteht darin, dass die Angebote zwar die Tagesgeld-typische generelle Verfügbarkeit über die finanziellen Reserven bieten, den Anlegern dabei im Grunde aber wenigstens für einige Monate einen Festzins einbringen. Neben Höchst-Zinssätzen umwirbt manches Unternehmen die möglichen Neukunden zudem mit einem Willkommensbonus, der im Fall der Fälle direkt zur Eröffnung nochmals 30 Euro und mehr auf das neue Tagesgeldkonto bringen kann.

Doch es kann auch Probleme für investitionswillige Verbraucher geben: Ein Manko kann eine Mindesteinlagensumme sein, die dazu führt, dass vor allem Kleinanleger kein Tagesgeld-Konto eröffnen können. Inzwischen jedoch sind solche Anforderungen auf dem Tagesgeld-Markt wesentlich seltener anzutreffen. In der Regel liegen die Mindesteinlagen ohnehin aber nur bei maximal 2.500 Euro.

Andere Richtlinien für Einlagensicherung bei Produkten ausländischer Anbieter

Wichtiger ist da auf Anraten von Verbraucherschützern schon der Blick auf die Einlagensicherung, die das neue Konto den Kunden zusichert. Eine Reihe der lukrativsten Konten aus dem Tagesgeld-Sektor stammt von Instituten aus dem Ausland. Dort können eventuell (etwa in Großbritannien mit einer gesetzlich geregelten Einlagensicherung in Höhe von maximal 50.000 Pfund) andere Bestimmungen gelten. Im Schadensfall haben diesbezüglich aber vor allem Anleger mit größerem Investitionsspielraum Probleme zu erwarten.